Wer bin ich

Das Licht dieser Welt erblickte ich 1972 in Hannover. Nach der Schule absolvierte ich eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester am AKH Celle, die nächsten 15 Jahre arbeitete ich in der MHH auf der interdisziplinären Kinderintensivstation. Nach der Geburt meiner beiden Kinder 1999 und 2001 reduzierte ich meine Stunden und arbeitete bei einem ambulanten Kinderpflegedienst. In 2011 wechselte ich dann zum Medizinischen Dienst und arbeitete als Pflegegutachterin. Während meiner Begutachtungen und Erhebung der Anamnesen fielen mir immer wieder gleiche, wiederkehrende Muster in den Schicksalen einzelner Generationen einer Familie auf. Ich begann ein Studium zum Epigenetik-Coach mit Inhalten des biologischen Dekodieren in Anlegung an Angela Frauenkron-Hoffmann und systemischen Grundlagen nach Bert Hellinger. Auch beschäftigte ich mich mit urweiblichen Energien, sowie traditionellem Wissen, machte Ausbildungen zur Übungsleiterin in slawischer Frauengymnastik bei Olga Bajrami von “7 woman wings” und Genia Lackey von “weiber-yoga.at”. Durch die Arbeit als Coach begriff ich, wie viel Einfluss das Verhalten und die Seelengesundheit der Mutter auf das ungeborene Kind hat, ebenso die Prägungen durch die Eltern in den ersten Lebensjahren. So entschloss ich mich zu einer Doula Ausbildung bei der Deu Doula Bridget Michael, um mit meinem Wissen genau dort unterstützend tätig sein zu dürfen, wo das Abenteuer Leben beginnt. Es folgten Kurse im Bereich der Regressionsarbeit nach Erika Isolde Schäfer, sowie eine Ausbildung in “Bindungsorientierter Begleitung der Schwangerschaft” (B.O.B.S.) nach Hidas und Raffai bei Frau Christa Balkenhol-Wright. Um meine Wirkungsweise abzurunden und meine Klientinnen nicht nur auf der seelischen, sondern auch auf der körperlichen Ebene verwöhnen und unterstützen zu können, absolvierte ich zudem eine Ausbildung zur Baby Massage Kursleiterin, Hot Stone Massage Therapeutin und in der Ayurvedischen Fruchtbarkeitsmassage. 

Mit meinem Ehemann und unseren beiden Hunden lebe ich jetzt am Fuße des Deisters und genieße die Nähe zur Natur. Neben meiner freiberuflichen Tätigkeit arbeite ich als Schulbegleiterin für Kinder mit med. Assistenzbedarf.

Warum eine Doula

In allen Kulturen wurden traditionell schwangere und gebärende Frauen von Frauen aus der Familie und weisen Frauen aus der Umgebung (Heilerinnen/Hebammen/Schamaninnen) begleitet und umsorgt. Unseren Ahnen war bekannt, wie groß der Einfluss unserer Emotionen und die äußeren Bedingungen während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind ist. So wurden schwangere Frauen wie Königinnen behandelt, es wurde kein böses Wort gegen sie gesprochen und von negativen Einflüssen wurde sie abgeschirmt. Dieses Wissen ist durch neuste Forschungen in der Epigenetik und pränatalen Bindungsanalyse wissenschaftlich bestätigt. In unserer modernen Welt gibt es immer weniger diese alten Familienstrukturen, viele Schwangere sind berufstätig und einem gewissem Stress ausgesetzt. Nicht all zu oft fühlt sich eine schwangere Frau mit ihren Fragen und Gefühlen allein gelassen, da auch einer Gynäkologin und Hebammen durch moderne Abrechnungssystem immer weniger Zeit für die Betreuung einer schwangeren Frau zur Verfügung steht. Diese Lücke kann eine Doula füllen. Eine Doula arbeitet unabhängig von jeglichen Systemen, sie ist allein für Dich (und Deine Familie) da. Sie steht Dir für alle Fragen zu Verfügung und setzt Deine Wünsche um. Sie sollte stets neutral und nicht wertend arbeiten. Eine Doula sorgt sich um Dein seelisches Wohl und Deine körperliche Wellness, sie übernimmt keine medizinischen Aufgaben wie eine Hebamme.

Warum "Weib" und nicht "Frau"

Meine eigenen Überlegungen und Gedanken zu diesen beiden Begriffen:

Es gibt einige verschiedene Überlegungen, von welchem Wortstamm „Frau“ und „Weib“ abgeleitet wurde. Ebenso wenn und warum das Wort „Weib“ zu einer abfälligen Bemerkung wurde. Ein Ansatz zu dem Wort „Frau“ ist, dass es von der althochdeutschen Form „frouwe“ kommen könnte, welches die Feminisierung der Form „fraw-jon“ sein könnte.  Dies ist die Bezeichnung für „Herr“ also ist die „frouwe“ eine Herrin. Weshalb sollten wir uns aber als Anhängsel eines „Herrn“ zufrieden geben? Wäre es nicht schön, wenn sowohl der Mann seine Eigenständigkeit hat, ebenso wie das „Weib“? „Weiblichkeit“ ist unbestritten etwas Schönes und Erstrebenswertes. Aber was beinhaltet „Weiblichkeit“ überhaupt? Oft wird nur auf äußere Attribute geschaut, was ist aber mit Anmut und Grazie? Weiblichkeit bedeutet Wärme und Nachsicht, Verständnis und Vergebung, Liebe und Mütterlichkeit, Diplomatie und Empathie, Schöpfungskraft aber auch Strenge und Zerstörungskraft, Impulsivität und Leidenschaft, sowohl Licht als auch Dunkelheit. Dabei ist aber nicht die Dunkelheit gemeint, in der man sich fürchtet, viel mehr die nährende, tröstende und erschaffende Dunkelheit. Wir Weiber schöpfen unsere Energie von unten, von Mutter Erde, die Männer aus dem Kosmos, von Vater Himmel. Wenn man die Bezeichnung „wip“ oder „wib“ aus dem indogermanische herleitet von „uei-p“ oder „uei-b“, dann ist die Bedeutung „sich drehen/schwingen“. Dies ist eine sehr schöne Darstellung der weiblichen Energie: wir nehmen die Energie in einer spiralförmigen Bewegung von Mutter Erde auf und bringen sie nach oben. Ursprünglich haben wir Weiber die Fähigkeit ständig in einem wechselnden Kontakt mit unserer Umwelt zu stehen – wir nehmen Informationen auf, verarbeiten sie und senden Botschaften aus. Nach u.a. den hermetischen Gesetzen ist in unserer Umgebung, die gesamte Natur Energie und in Schwingung – wir Weiber haben, bzw. hatten, alle die Fähigkeit mit der Natur und unserem Umfeld zu kommunizieren, auf nonverbaler Ebene. Leider ist den meisten von uns diese Fähigkeit aus verschiedenen Gründen abhanden gekommen. Geben wir unseren Männern die „geborgte“ männliche Energie zurück und ermächtigen wir uns wieder unserer Urweiblichkeit. Lasst uns zurück in unsere ursprüngliche weibliche Energie finden und lasst unsere Männer zurück in ihre ursprüngliche männliche Energie finden.