Bindungsorientierte Begleitung der Schwangerschaft (B.O.B.S.) nach Dr. György Hidas und Dr. Jenö Raffai

Die Bindungsorientierte Begleitung der Schwangerschaft, hat das Ziel, die vorgeburtliche, emotionale Bindung von Mutter und Kind zu fördern. Eine gute Bindung und nonverbale Kommunikation zwischen Mutter und Kind hat einen positiven Einfluss auf das Erleben der Schwangerschaft, die Geburt, sowohl als auch Stillzeit und Schlafverhalten des Baby. 

Bei Frauen, die während der Schwangerschaft mit einer Bindungsanalyse begleitet wurden, traten nur in ca. 0,2% Frühgeburten auf (üblicherweise sind es 9,2%). Auch benötigen die Mütter seltener eine Anästhesie oder andere geburtsunterstützende Mittel/Techniken, da die Geburten leichter und schneller verlaufen. Die Kaiserschnittrate ist deutlich niedriger. Die Frauen mit Bindungsanalyse während der Schwangerschaft leiden so gut wie nie an postpartalen Depressionen (Babyblues/Wochenbett Depressionen). Durch die gute und sichere Bindung minimieren sich Komplikationen beim Stillen und die Babys schlafen viel früher durch. Da die Babys schon im Mutterleib ein gestärktes Selbstvertrauen entwickeln, sind sie meist viel ruhiger und ausgeglichener. Sie machen oft schnellere Fortschritte in der psychomotorischen Entwicklung, haben eine bessere Affektregulierung und Sozialkompetenz.

Die Bindungsanalyse bietet den werdenden Eltern die Möglichkeit ihre eigenen Geburtstraumata und Verletzungen/mangelnde Bindung in der eigenen Kindheit aufzuarbeiten. Aus der Epigenetik wissen wir, dass familiäre Prägungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden können. Die Bindungsanalyse hilft diesen Kreislauf zu durchbrechen und unterstützt eine harmonische, sichere Bindung der Eltern zu ihrem Kind.

Die Bindungsanalyse ist für alle Schwangeren geeignet. Besonders profitieren Frauen, die bereits traumatische Geburten, Früh- oder Fehlgeburten hatten. Auch sehr gut geeignet ist die Bindungsanalyse für Erst- und Zweitgebärende mit großen Ängsten oder bei Mehrlingsschwangerschaften, bes. wenn bereits zu einem Abgang eines Kindes kam. Nach einer künstlichen Befruchtung kann die Bindungsanalyse helfen, das Erlebte zu integrieren und das Kind zu halten. Auch kann sie Mutter und Kind auf einen bevorstehenden Kaiserschnitt vorbereiten.

In der Regel wird mit der Bindungsanalyse in der 12 SSW, spätestens in der 20/22. SSW, begonnen. Die Termine finden 1x wöchentlich statt, bei schwer traumatisierten Frauen, z.B. nach Missbrauchserfahrungen, empfiehlt es sich mit 2x wöchentlichen Terminen zu starten. Die ersten 2-3 Termine dienen der ausführlichen Anamnese, danach erfolgen die „Babystunden“. Die Schwangere wird dabei in eine meditativen Entspannungszustand begleitet in dem dann die nonverbale Kommunikation mit dem vorgeburtlichen Baby erfolgt. Zeigen sich Ängste und Verletzungen aus der eigenen Kindheit, bzw. Geburt/Schwangerschaft, werden diese analysiert und aufgearbeitet. Ab ca. der 30./32. SSW wird mit den Vorbereitungsstunden auf die Geburt und Verabschiedung der Schwangerschaft begonnen. Nach der Geburt erfolgt ein Termin zur Reflektion.

"Adlerhorst Reinigung"

(energetische Schoßraumarbeit)

Durch aktuelle und gewesene (Sexual)Partner, aber auch „begehrliche Blicke“, Versprechungen im Sandkasten „wenn wir groß sind, heiraten wir“, Doktorspiele, eigene sexuelle Phantasien, Besuche beim Gynäkologen/Urologen, Operationen, Geburten, sexuelle Übergriffe (auch ohne Penetration), alle Situationen wo eine Grenze überschritten wurde, aber auch Abtreibungen oder dramatische Situationen mit fremden Kindern können in unserem Beckenraum/Schoßraum (ich nenne ihn Adlerhorst) energetische Signaturen hinterlassen – wie Höhlenmalerei erzählen sie unsere Geschichte. Dies ist sowohl bei Frauen als auch bei Männern der Fall. Diese alten Energien und nicht beendete (energetischen) Verbindungen können psychische und körperliche Beschwerden und Einschränkungen verursachen, z.B. reduzierte Libido, Unterleibsbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Rückenschmerzen und Prostataprobleme. Gemeinsam, aber Jede(r) für sich erspüren wir in einer halbangeleiteten (Gruppen)Meditation die alten und undienlichen Energien und ich leite euch an, euch von diesen zu befreien und euren „Adlerhorst“ energetisch zu reinigen. Es empfiehlt sich die Adlerhorst-Reinigung regelmäßig 1x monatl. durchzuführen, bei Bedarf auch öfter. Die monatlich stattfindenden Treffen findest Du unter „Termine“.